MIM im Vergleich

zu klassischen Fertigungsverfahren

Für die Herstellung anspruchsvoller metallischer Kleinteile existiert eine Vielzahl an konkurrierenden Herstellungsverfahren.

MIM vs. spanabhebende Bearbeitung aus dem Vollen

Die Maßgenauigkeit ist bei der spanabhebenden Bearbeitung besser und das Bauteil kann ein elastisches Verhalten aufweisen. Das MIM-Verfahren erzeugt jedoch keine Vorzugsrichtung.

MIM vs. Press‐Sinterverfahren

Im Vergleich zum Press-Sinterverfahren bietet die MIM-Technologie bessere mechanische und physikalische Eigenschaften, bedeutend höhere Bauteildichten sowie komplexere Formgebungsmöglichkeiten.

MIM vs. Gießverfahren

Im Vergleich zum Gießen garantiert das MIM-Verfahren eine Homogenität des Gefüges, das durch die sehr feinen Körner bessere mechanische Eigenschaften sowie eine bessere Oberflächengüte und exaktere Maßgenauigkeiten aufweist. Die MIM-Technologie ermöglicht dünnwandige Querschnitte und kleinere Bohrungen.

MIM vs. Schmieden

Die MIM-Technologie weist keine Fasern im Material auf und die Bauteile sind elastischer. MIM-Teile sind wesentlich genauer und ermöglichen Materialveredelungen.

MIM vs. Additive Fertigung

Im Vergleich zum Laser-3D-Druck ist die Oberflächengüte besser. Die Teile kommen ohne Support aus dem Ofen, keine weiteren Bearbeitungen sind nötig. Die Teile haben auch keine Strukturrichtung. Der Pulvertyp, der für den 3D-Druck verwendet wird, ist ziemlich grob, die Materialdefekte können größer sein und aufgrund des selektiven Schmelzens jedes Pulverkorns können innere Spannungen entstehen. Die Toleranzen im MIM-Verfahren sind geringer.